Programmierbare Robotic-Sets von LEGO

Standard-Baukästen

LEGO PoweredUp

Noch gibt es keine offiziellen Apps, mit denen sich die neuen PoweredUps Bausteine programmieren lassen. Bisher muss man sich auf die fertigen Apps zum Steuern des Batmobile oder der Züge beschränken. Die PoweredUp-Smart Hubs werden über Bluetooth 4.0 LE angesteuert und verfügen über zwei Buchsen zum Anschluß von Motoren oder Sensoren (gibt es noch nicht, die Sensoren aus Boost oder WeDo 2.0 lassen sich jedoch anschließen).

Erscheinunsjahr: Sommer 2018

LEGO Boost

Seit Herbst 2017 gibt es dieses programmierbare Robotic-Set. Mit dem Standardbaukasten lassen sich fünf verschiedene Modelle bauen: Vernie den Roboter, eine Katze, eine Gitarre, ein Baufahrzeug und eine Fabrik, die kleine LEGO-Modelle baut. Mit der zugehörige App müssen kleinen Bau- und Programmieraufgaben gelöst werden, um zum fertigen Modell zu kommen. Daneben gibt es noch einen Modus, mit dem man seine Eigenkreation bauen und programmieren kann.

In 2018 sind eine Reihe von Standard Sets erschienen, die sich mit Boost erweitern und dadurch „zum Leben erwecken“ lassen, zum Beispiel der Ninjago Blitzdrache.

Zum Set gehört der Move Hub, in dem zwei Motoren und ein Neigungssensor verbaut sind. Über zwei Anschlüsse lässt sich ein interaktiver Motor und ein Farbsensor anschließen. Die Kommunikation erfolgt auch hier über Bluetooth 4.0 LE.

LEGO Mindstorms EV3

2013 wurde LEGO Mindstorms NXT durch EV3 abgelöst (davor gab es noch das RIS – Robotic Invention System). Der Baustein ist programmierbar und im Gegensatz zu den zuvor genannten System unabhängig von einer App. Die Programmierung erfolgt entweder direkt am Baustein selbst (dafür gibt es LCD Bildschirm und Tasten) oder mit entsprechender Software am Computer. Bei letzterem werden die Programm dann entweder über USB oder Bluetooth (älteres Protokoll, kein LE) übertragen.

Der Baustein verfügt über acht Anschlüße: Vier für Motoren und vier für Sensoren. Zum Set gehören x große Motoren und x kleine Motoren. An Sensoren gibt es einen Infrarot-Abstandssensor, einen Farbsensor und …?

Mit dem Standard-Baukasten lassen sich x Modell bauen. Im Internet gibt es eine Vielzahl weiterer offzieller und inoffizieler Modelle.

Jährlich veranstaltet LEGO weltweit die First Lego League (FLL) in der Teams aus aller Welt ihr Können in der Umsetzung einer Aufgabe mit LEGO Mindstorms zeigen.

Education-Reihe

Diese Baukästen können über spezielle Handelspartner von LEGO erworben werden, das geht auch für Privatpersonen und nicht nur für Bildungseinrichtungen. Darüber hinaus gibt es auch „freie“ Händler, die diese Sets im Sortiment haben (oft zu günstigeren Preisen).

LEGO Education WeDo 2.0

Seit 2016 gibt es einen Nachfolger zum LEGO WeDo. Das neue System verwendet erstmalig einen sog. Smart Hub der über Bluetooth 4.0 LE (Low Energy) angesteuert und über eine spezielle App programmiert wird. Der Hauptaugenmerk liegt bei diesem Set – wie bei allen Sets der Education Reihe – auf der Vermittlung von Wissen und weniger auf dem Spielspaß. Unabhängig davon haben die Kids trotzdem sehr viel Spaß damit.

Der Smart Hub verfügt über zwei Buchsen zum Anschluß von Motoren oder Sensoren. Zum Set gehört ein Motor, ein Abstandssensor und ein Neigungssensor.

Zum Set gehört ein stabiler Kasten, in den die einzelnen Bausteine einsortiert werden. Das garantiert halbwegs Ordnung in der Klötzchenwelt.

LEGO Education Mindstorms EV3

Die Education-Variante hat ein paar Bausteine mehr und einige andere Sensoren (z. B. ein Ultraschall-Abstandsensor statt eines Infrarot-Sensors). Zum Set gehört ein großer stabiler Kasten zum Einsortieren der Bausteine. Der programmierbare Baustein ist jedoch der gleiche, wie aus der „Consumer“-Variante.

Zum Set gibt es noch einen Erweiterungskasten, mit dem sich zum Beispiel ein großer Elefant bauen und programmieren lässt. Der Fokus der Modell liegt hier auch mehr auf der Vermittlung von Wissen.

Ältere Serien

LEGO Mindstorms NXT

N.N.

LEGO Education WeDo

N.N.